Reisereportagen


Mit dem Zug durch Zentralasien und China

Auf der Seidenstrasse von Schaffhausen nach Shanghai – ein humorvolles Leseabenteuer mit vielen Anekdoten, das einen kritischen Blick auf die Gegenwart in Zentralasien und China wirft.

Über das Buch
Unterwegs sein auf der Seidenstrasse, der berühmtesten aller Handelsrouten, mit der Eisenbahn, dem gewöhnlichsten aller Verkehrsmittel – mit dieser Idee bestiegen Christina Rütimann und Ion Karagounis in Schaffhausen den Zug und fuhren in siebzig Tagen nach Shanghai. Sie durchquerten Zentralasien, das seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion einen stillen Wandel vollzieht, und China, in dem trotz starrer politischer Strukturen kaum ein Stein auf dem anderen bleibt. In Usbekistan schwebten die beiden auf fliegenden Teppichen, in Kasachstan spürten sie wilde Bären auf und in China übten sie sich in der Kunst, mit Stäbchen frittierte Bienchen zu essen. Auf ihrer Reise trafen die beiden Schweizer Menschen, denen der Wandel neue Chancen bot, aber auch solche, die vieles verloren hatten. Sie stiessen auf eine einzigartige kulturelle Vielfalt – und auf einen fragwürdigen Umgang der Staatsgewalten mit ihren ethnischen Minderheiten. Zentralasien und China suchen einen schnellen Weg in die Zukunft, doch die Probleme sind gross und die schwelenden Konflikte mit den Minoritäten könnten sich als Stolpersteine erweisen.

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Edition Fischer, 2003 (1. Aufl.), 2004 (2. Aufl.), 232 Seiten, Paperback, 32 Seiten Farbfotos, 2 Karten, Informationsteil mit Routenbeschreibung und Literaturangaben.
EUR 19,90, CHF 33.50
ISBN 3-8301-0684-X Das Buch kann in jeder Buchhandlung oder via Internet bestellt werden.

«Mit Gewinn und Vergnügen zu lesen» – Presseecho und Auszeichnung

«… eine Reiseerzählung, in der der Umgang mit anderen Kulturen und der Umwelt … auf unaufdringliche Weise im Vordergrund steht. Dem Autor gelingt es, mit den Stilmitteln einer sehr persönlichen Reisereportage ein rundes Porträt einer in Europa weitgehend unbekannten Welt … zu entwerfen. Auswirkungen der zunehmenden Globalisierung und Probleme, die Massentourismus in den bereisten Regionen schafft, werden thematisiert und reflektiert, wobei jedoch die Faszination am Reisen, die der Autor weitergibt, ungebrochen bleibt.»

Ausgezeichnet mit dem SignaTour-Award 2004, Preis für herausragende Reiseliteratur, Respect – Institut für integrativen Tourismus und Entwicklung, www.respect.at, Wien/München, 14.Februar 2004

«… Das Buch bietet auf engem Raum die erstaunlich abgerundete Skizze einer unbekannten Welt im Umbruch, eine Art persönlich kolorierter Asienkunde, die mit Gewinn und Vergnügen zu lesen ist. Mehr noch: Der Enthusiasmus und das unverstellte Staunen des Autors, nicht zuletzt auch die hervorragend reproduzierten Farbabbildungen, stimulieren im Leser den Wunsch, das, was der Autor zeigt und beschreibt, mit eigenen Augen zu sehen. Das ist mehr, als man über die meisten Reisebücher sagen kann.»
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6.November 2003